Überraschende Niederlage für Novak Djokovic gegen Hubert Hurkacz beim Shanghai Masters

Novak Djokovic ist beim Shanghai Masters überraschend in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Serbe verlor gegen Hubert Hurkacz mit 4:6, 3:6 und wenige Tage nach seinem Turniersieg in Peking. Djokovic war in Shanghai als Turnier-Zehnter gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos erhalten.

Der 39-jährige Djokovic hatte in Peking seinen 102. Titel seiner Karriere gewonnen und damit eine Durststrecke von elf Monaten beendet. Im Finale war Alex de Minaur verletzt aufgegeben. Es war der 21. Jahr in Folge, in dem Djokovic mindestens einen Einzeltitel auf Tour-Niveau gewann. In Peking steht er zudem bei 34 Siegen am Stück.

Djokovic unterliegt in Shanghai knapp

Für Djokovic war es das sechste Spiel innerhalb von zehn Tagen. Gegen Hurkacz verlor er zum ersten Mal in neun Duellen mit dem Polen. Der aufschlagstarke Hurkacz, der 2023 in Shanghai triumphiert hatte und aktuell auf Platz 34 der Weltrangliste steht, gewann die Partie in 87 Minuten. In beiden Sätzen reichte ihm jeweils ein Break zum Erfolg.

„Es ist ein besonderer Abend. Ich spiele seit etwa sieben Jahren gegen Novak. Es lief bisher nicht gut für mich, aber er ist seit so vielen Jahren ein großartiger Champion“, sagte Hurkacz.

„Er hat gerade Peking gewonnen, deshalb ist es eine sehr schwierige Aufgabe, gegen ihn zu spielen. Aber es ist auch eine Freude für mich, mit ihm auf einem Platz zu stehen und gegen eine solche Legende des Sports zu spielen.“

Auswirkungen auf die Qualifikation für die ATP Finals

Djokovic hatte in Peking unter anderem Alexander Zverev geschlagen. Im Finale führte er gegen den Dritten Daniil Medvedev mit einem Satz und einem Break, als der Russe disqualifiziert wurde. Das Finale in Peking war für Djokovic erst die zweite Endspielteilnahme des Jahres, nach der Niederlage im Finale der Australian Open im Januar gegen Carlos Alcaraz.

Der Turniersieg in Peking hatte Djokovics Chancen auf die Qualifikation für die ATP Finals gestärkt. Aktuell belegt er in der Jahreswertung Platz neun. Um sich unter den besten acht zu platzieren, benötigt er nun ein starkes Ergebnis bei den Paris Masters im November.

Fery verliert knapp in drei Sätzen

Auch der Brite Arthur Fery schied in Shanghai aus. Nach dreieinhalb Stunden unterlag er dem früheren Top-10-Spieler Karen Khachanov hauchdünn mit 6:7 (6:8), 7:6 (5:7), 6:7 (2:7). Fery hatte in diesem Jahr ein Märchen-Turnier gespielt und Wimbledon im Halbfinale erreicht.

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